Buch des Monats Januar 2012
 
 

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  Walter Isaacson: Steve Jobs - Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers

Die Nr.1 der SPIEGEL-Bestseller des Jahres 2011

1.
Das Cover




















2. Der Klappentext

Stilikone, Guru, Visionär, Despot, Genie mit Hang zum Wahnsinn- das sind ihm zugeschriebene Attribute, die Steve Jobs nie zu dementieren suchte. Doch wer war dieser Meister der Inszenierung, was trieb ihn an? Die eine Seite von Steve Jobs ist bekannt. Der Rebell, der aus der sprichwörtlichen Garagenfirma das wertvollste Unternehmen der Welt machte; der visionäre Apple-Lenker, der mit seinen Produkten- seien es Macintosh, iMac, IPod, iPhone oder iPad- einer seltenen Leidenschaft für Design und Ästhetik frönte und zugleich unsere technologische Moderne entscheidend prägte, je revolutionierte; aber auch der Kontrollfreak, der seine Mitarbeiter schier in den Wahnsinn trieb, um ein geniales Produkt auf den Markt zu bringen.

Walter Isaacson bringt jedoch noch eine zweite, eine intimere Seite zum Vorschein: Steve Jobs, der die Musik der Beatles und Bob Dylans liebte und daraus Kraft gewann. Der Suchende, der trotz seiner jahrelangen intensiven Beschäftigung mit Zen-Buddhismus innerlich getrieben blieb. Der Ehemann und Vater, der reumütig bekannte, er hätte sich mehr um seine Familie kümmern müssen, auch um seine uneheliche Tochter, die er zunächst nicht anerkannt hatte. Nicht zuletzt der Kranke, der dem Krebs lange trotzte, mit seinen Gedanken über das Sterben und darüber, was von ihm in Erinnerung bleiben wird.



3. Der erste Satz

"Im Frühsommer 2004 erhielt ich einen Anruf von Steve Jobs."
(S. 12)


4. Der Autor

Der Journalist und Schriftsteller Walter Isaacson, Jahrgang 1952, leitet heute das renommierte Aspen Institute, nachdem er zuvor Vorstandposten bei CNN und Time Magazine bekleidet hat. Als Buchautor ist er bereits mit Biografien von Albert Einstein, Benjamin Franklin und Henry Kissinger hervorgetreten.

5. Inhalt

Die Biografie des Jahres über einen der revolutionärsten Entwickler der Welt. Macintosh, iMac, iPod, iTunes, iPhone, iPad – Steve Jobs hat der digitalen Welt mit der Kultmarke Apple Ästhetik und Aura gegeben. Wo Bill Gates für solide Alltagsarbeit steht, war der Mann aus San Francisco die Stilikone des IT-Zeitalters, ein begnadeter Vordenker, der kompromisslos seiner Idee folgte. Genial und selbstbewusst hat er trotz ökonomischer und persönlicher Krisen den Apfel mit Biss (Bite) zum Synonym für Innovation und Vision gemacht. Doch wer war dieser Meister der Inszenierung, was trieb ihn an? Walter Isaacson gewann das Vertrauen des Apple-Chefs und konnte als erster Biograf während der langjährigen Recherchen auf seine uneingeschränkte Unterstützung ebenso bauen wie auf die seiner Familie, seiner Weggefährten und auch der Kontrahenten. Entstanden ist d a s Buch über Steve Jobs und sein Unternehmen – nicht nur für Apple-Fans.

(Quelle: Amazon.de)

6. Leseprobe

Aus dem 35. Kapitel:
Das iPhone: Drei revolutionäre Produkte in einem

[...] Als das iPhone in die Läden kam, gewährte Jobs wie üblich einer Zeitschrift ein spezielles Vorabinterview. Er rief John Huey, den Herausgeber von Time Inc., an und begann seine übliche Aufzählung von Superlativen: "Es ist das Beste, was wir ja gemacht haben!" Er wollte Time ein Exclusivinterview geben, "aber bei Time gibt es niemanden, der schlau genug ist, den Artikel zu schreiben, also muss ich wohl woanders fragen." Huey schlug ihm Lev Grossman vor, einem erfahrenen und geschliffenen Time-Journalisten. In seinem Artikel wies Grossmann zu Recht darauf hin, dass das iPhone eigentlich nicht viele neue Fähigkeiten bringe, die vorhandenen aber viel besser nutzbar mache. "Und das ist wichtig. Wenn unsere Werkzeuge nicht funktionieren, machen wir uns selbst Vorwürfe, zu dumm oder zu ungeschickt zu sein... Wenn unsere Werkzeuge kuputt sind, fühlen wir uns hilflos. Und wenn jemand ein Werkzeug repariert, fühlen wir uns gleich ein bisschen besser.

(S. 556)


7. Steckbrief

Den Steckbrief zum Buch gibt's hier zum Runterladen oder Anschauen als PDF.


8. Der letzte Satz

"Erneut machte er eine Pause und lächelte ein wenig: "Vielleicht habe ich es deshalb nie gemocht, Ein- und Ausschaltknopf in Apple-Geräte einzubauen."

(S. 254)


**UPDATE 08.12.2011**

Bei der heutigen Ziehung unter allen Quiz-Teilnehmern wurde Andreas Lejeune (6.A) als Gewinner ermittelt. Als verdienten Lohn erhält er ein Exemplar des
Buch des Monats.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß bei der Lektüre!



Alle Buchzitate wurden entnommen aus:

- Isaacson, Walter: Steve Jobs - Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers, C. Bertelsmann, München, 2011.