BS-Gymnasium TI Technisches Institut Abendschule Teilzeitunterricht Internat
 
 

 

Das Ehrenamt an BS und TI
 

Teil 2: Wir wollen die Arbeitstugenden fördern

Zur Bildung und Erziehung von Jugendlichen gehört neben der Vermittlung von Grundwissen auch die Förderung von Arbeitstugenden.
Sie helfen Jugendlichen dabei, sich bestimmte Werte anzueignen, die wir ihnen vermitteln wollen (die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, die Entfaltung der Talente, die Leistung als Dienst am Menschen, das Handeln in verantwortungsvoller Freiheit, das Fördern und Bewahren des uns Anvertrauten).

Wichtige Arbeitstugenden sind:

1. Wir wollen eine positive Einstellung zur Arbeit einfordern und fördern

Arbeit trägt wesentlich zur Selbstwertfindung und zum Selbstwertgefühl, sowie zum Bewusstsein bei, dass man seine Zukunft und die der Mitmenschen mitgestalten kann. Arbeit ist meist anstrengend. Deshalb ist eine positive Einstellung zur Arbeit hilfreich bei der Überwindung von Schwierigkeiten und spornt zudem andere an.
Wir erwarten von Lehrern und Schülern eine positive Einstellung zur Arbeit, dazu gehört die Erkenntnis, dass vor dem Ziel der Weg ist, vor dem Erfolg die Anstrengung.
Deshalb gehört es zu unserem Auftrag, dem FLEIß ein positive Bedeutung zu geben und Schüler dazu zu erziehen, Fleiß positiv aufzufassen.

Das können wir erreichen indem wir vermitteln:
- dass Fleiß ein wichtiges vorteilhaftes Persönlichkeitsmerkmal ist,
- dass Fleiß sich lohnt und belohnt wird, wenn auch nicht unbedingt durch kurzfristigen Erfolg,
- dass fleißige Menschen leichter ihren Platz im Leben finden und Fleiß wesentlicher Bestandteil eines erfüllten Berufslebens ist.
Das können wir erreichen durch altersgemäßes bzw. fallbezogenes Fördern und Auffordern, Ermutigen oder Tadeln, sowie durch Loben und Ermahnen.

Außerdem lernt man durch Fleiß, beflissen zu sein, d.h. sich selbst und anderen zu dienen, man übt sich in Selbstüberwindung und Selbstdisziplin. Fleiß ist ein Ausdruck von bejahender Einstellung zur Arbeit und Eigenantrieb zum Lernen.

2. Wir wollen das Lernen aus eigenem Antrieb fördern

Zu unserem Anliegen gehört auch Jugendliche zu befähigen, aus eigenem Antrieb zu lernen. Regelmäßige Kontrollen (Abfragungen, Bilanzen, Prüfungen, Hausaufgaben), und zusätzliche Arbeiten unterstützen Jugendliche bei diesem Lernprozess. Ziel darf aber nicht sein, dass sie nur lernen und arbeiten für Kontrollen oder Prüfungen. Das eigentliche Lernziel ist, die Eigenverantwortlichkeit durch selbstständiges Tun und Lernen schrittweise zu fördern.
Um diese Einstellung zu fördern, betrachten wir es als unseren Auftrag, zum Lernen mit System, zur Sorgfalt, zur Pünktlichkeit und zur Ordnung zu erziehen, da diese Arbeitshaltungen wesentliche Lernhilfen darstellen.
Im Folgenden sei kurz darauf eingegangen:

a) Ein Lernen mit System

Wer Freude am Arbeiten finden will, muss planen. Planen heißt:
- erforderliche Unterlagen, Material (”Werkzeug”) zur Hand haben,
- seine Arbeit einteilen,
- Ziele formulieren,
- Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden lernen.

Wer planlos arbeitet,
- läuft Gefahr sich zu überfordern,
- verliert aufgrund der Überforderung Lust und Freude an der Arbeit,
- hat keine Zielvorgabe,
- verliert die Übersicht, .....

Unser Ziel besteht darin, Jugendliche schrittweise zum systematischen Lernen zu erziehen. Dabei widmen wir dem Tagebuch, als Arbeitsbuch, ganz besondere Aufmerksamkeit.

b) Eine Arbeit mit Sorgfalt

Durch die Sorgfalt drückt sich die Wertschätzung der eigenen Arbeit aus. Sorgfalt zeigt an, dass ich mir selbst Respekt zolle, aber auch andere respektiere, indem ich Ihnen meine Arbeit durch gepflegte Präsentation leichter zugänglich mache. Sorgfalt zeigt, dass man Gefallen an der Arbeit hat und Wert auf das Schöne legt.

c)    Pünktlichkeit

Pünktliches Erledigen von Arbeiten zeigt, dass man gelernt hat zu planen, sagt aber auch viel aus über die eigene Verlässlichkeit und den Respekt vor der Arbeitseinteilung anderer.
Wer pünktlich ist, geht verantwortlich mit der ihm zur Verfügung gestellten Zeit und der Zeit anderer um.

d)    Ordnung

Wer Ordnung hält erleichtert sich das Arbeiten, da er ohne Verzögerung beginnen kann. Wer nach Ordnung strebt, muss sich überwinden, Lästiges und Unangenehmes zu tun, er erzieht sich zur Selbstdisziplin und zur Lust an der Arbeit.
Ordnung gewährleistet einen rationellen Umgang mit der Zeit sowie effektives Lernen und Arbeiten. Vermieden werden Zeitverlust und Stresssituationen, die entstehen wenn eine Arbeit nicht termingerecht erledigt und abgegeben werden kann, da z.B. die dazu benötigten Unterlagen unauffindbar bleiben.


< zurück

 
BS-TI Webmail-Service
Förderverein
Damit er der Schule helfen kann, braucht er Ihre Mitgliedschaft ...

mehr >>

Buch zum 75Jährigen

Das Buch zum Jubiläum ist erschienen
Mehr als ein Geschichtsbuch
Infos hier ...

Misserfolg in der Schule ?

Unlust an der Schule?
Pubertät - was nun ?

Der Elternratgeber auf
familie-schule.eu

Ehrenamt an der BS
Viele Extras an der BS wären nicht möglich, wenn sich nicht Schüler, Lehrer Verwaltung und Eltern ehrenamtlich engagieren würden ...
Mehr...

Newsarchiv
Hier finden Sie frühere Nachrichten
mehr >>


 
 
 

top  

  start | bs | ti | internat | mediothek | abendschule | pms | teilzeitunterricht
  impressum | datenschutz
 
 
Förderverein der Ehemaligen
Mediothek
PMS Schulberatung