BS-Gymnasium TI Technisches Institut Abendschule Teilzeitunterricht Internat
 
 

 

Das Ehrenamt an BS und TI
 

I. Erziehung zum gepflegten Umgang mit anderen

1. Die Anrede
- Ich gebrauche anderen gegenüber keine Worte, von denen ich nicht gerne hätte, dass man sie mir gegenüber gebraucht.
- Ich spreche meine Mitschüler mit dem Vornamen an.
- Ich verzichte auf Worte, die verletzend und aggressiv sind, ich hänsele nicht.
- Ich verbanne Schimpfwörter, Obszönitäten, Grobheiten aus meinem Wortschatz.
- Ich gewöhne mir an, Worte wie „Guten Tag“, „Verzeihung“, „Danke“, „Bitte“, zu verwenden.
- Die Lehrer/Innen und Erzieher/Innen spreche ich mit „Frau ...“ und „Herr...“ an.

Die Art und Weise mit jemanden zu sprechen ist meine Visitenkarte, zeugt von meiner Kultur, Achtung anderen gegenüber und Menschlichkeit, vermeidet Gewalt und führt zu Offenheit und Wohlwollen.



2. Die Gesprächsführung
- Ich höre anderen zu.
- Ich unterbreche nicht das Gespräch anderer.
- In der Klasse ergreife ich das Wort, wenn es mir  vom/von der Lehrer/In erteilt wurde.
- Ich achte die Meinung meines/er Mitschülers/In.
- Ich lache niemanden aus. Bei unterschiedlicher Meinung steht das Argument im Vordergrund. Verletzende und grobe Aussagen haben keinen Platz bei Meinungsverschiedenheiten.
- Ich habe keine Angst Fragen zu stellen, auf Fragen zu antworten, weil ich befürchte ausgelacht zu werden. Man lernt aus Fehlern und keiner hat das Recht sich über Fehler anderer lustig zu machen.

Die Art und Weise der Gesprächsführung ist maßgeblich beteiligt am Lernerfolg und erleichtert wesentlich das Miteinander im Alltag.




3. Der Respekt:
Ich nehme Rücksicht auf andere und das, was mich umgibt.
- Meinen Lehrpersonen und Erziehern/Innen begegne ich mit Respekt und Achtung.
- Meinen Mitschüler/Innen begegne ich mit Respekt und  Achtung.
- Meinem Busfahrer, dem Hauspersonal begegne ich mit Respekt und Achtung, ebenso allen anderen, in der Nachbarschaft, auf den Straßen, wobei ich besonders älteren Leuten mit Zuvorkommenheit begegne.
- Ich gebe den Weg frei, wenn jemand vorbei möchte, im Flur, im Treppenhaus, auf dem Schulhof, auf dem Bürgersteig.
- Ich werfe keinen Müll auf den Boden.
- Ich trenne den Müll: Papier, unzerknittert, in die Papierbox; Dosen, Tetrapack, Plastikflaschen in die jeweiligen Müllcontainer und den Rest in den Restmüllcontainer.
- Das Eigentum anderer ist unantastbar.
- Das Eigentum der Schule behandele ich ebenso mit absolutem Respekt.
- Am Mittagstisch bediene ich mich so, dass es niemandem an etwas fehlt.
- Ich rühre die Schul- oder Sporttaschen anderer nicht an, und leihe mir ohne das Wissen des Betreffenden nichts aus.
- Ich achte strikt auf das Eigentum der Nachbarn. Das Betreten deren Eigentums und das Hinwerfen von Müll sind strikt untersagt.
- Ich achte die Arbeit der anderen. Ich störe sie nicht in der Klasse.
- Ich achte das Arbeitsmaterial der anderen. Ich nehme es nicht weg, ich zerstöre, beschreibe und bekritzele es nicht.

Wer sich respektvoll verhält, zeugt davon, dass er Verantwortungsbewusstsein hat, dass er Grenzen annimmt und anerkennt und dass er sich bewusst ist, Teil dieser Welt zu sein und nicht willkürlich über sie verfügen kann.



4. Die Höflichkeit
- Anderen gegenüber benehme ich mich aufmerksam und entgegenkommend, ob sie mir bekannt oder unbekannt sind.
- Wenn ein Erziehender mich anspricht, antworte ich höflich und folge seinen Anweisungen.
- Ich biete anderen einen Platz an und verwehre ihnen nicht das Hinsetzen.
- Ich halte anderen die Tür auf und knalle sie ihnen nicht vor der Nase zu.
- Wenn ich eine Anweisung nicht verstanden habe, frage ich „Bitte“; wenn mir ein Gefallen erwiesen wurde, sage ich „Danke“; wenn ich jemanden angestoßen habe, sage ich „Verzeihung“. Ich vergesse nicht „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

Höflichkeit ist mehr als eine Formsache, Höflichkeit ist Ausdruck eines würdevollen Umgangs unter Menschen.

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